Tanz, Püppchen, tanz

Music: Shakira – Waka Waka || Video: chio1235

Ich weiß, dass ich sehr selten über mich erzähle. Deshalb möchte ich versuchen dieses Mal etwas Persönlicheres zu schreiben. Und fangen wir logischerweise mit heute an. Zusammengefasst: Es war ein anstrengender aber schöner Tag. Doch hier höre ich natürlich nicht einfach auf. Nun erst einmal zu den Fakten: Es stand ein Wohltätigkeitsball an, den Freunde von mir organisiert hatten. Also war die erste Frage logischerweise: Wie komme ich dahin?  Da ich die letzten Tage vor lauter Stress weder ein noch aus wusste, schob ich diese lästige Frage bis auf den letzten Tag hinaus. Und für eine kurze Zeit zog ich es sogar in Betracht mit dem Fahrrad hinzufahren, doch bei der klirrenden Kälte hätte ich ziemlich viele Kleidungsschichten über mein Kleid werfen müssen, ganz zu schweigen davon, dass ein Ballkleid nicht fahrradtauglich ist. Diese Idee wurde also schnell verworfen. Stattdessen griff ich zum Telefon und organisierte eine Mitfahrgelegenheit. Soweit so gut. Es ging alles in Ordnung bisher. Na ja, es lief sogar besser als erwartet, denn ich hatte gar nicht damit gerechnet so einfach jemanden zu finden, der mich mitnehmen würde.

Aber da das damit geklärt war, setzte ich mich nun daran, zu überlegen wie ich zum Ball kam. Dies aber in einem anderen Sinne als zuvor. Zu einem Ball darf man schließlich nicht mal schnell in Jeans und Bluse erscheinen. Hätte ich eigentlich gerne einen Hosenanzug getragen, griff ich dennoch zum Kleid. Doch erst nachdem ich mir einen harten Kampf mit meinen Haaren geliefert hatte, wurde dieses übergeworfen. Der harte Kampf kam daher, dass ich niemanden hatte, der mir beim Frisieren helfen konnte und ich – gelinde gesagt – meist einen Dreck darauf gebe, wie meine Haare aussehen. Nun, wie bringt man einem Affen bei, sein Fell der Ästhetik wegen hochzustecken? Richtig! Man gibt dem – in diesem Fall weiblichen – Affen einen PC, mit dem sie die großen Weiten des World Wide Webs nach einer Erleuchtung durchsucht. Klingt unlogisch? Vielleicht, aber ein Affe hat sich tatsächlich in die Menschheit geschlichen. Doch ist sie noch immer daran zu erkennen, dass sie ihr Äußeres aufs Gröbste vernachlässigt. Ganz undenkbar bei menschlichen Mädchen! Aber weiter im Text: Ich habe also irgendwann einmal meine Haare mit ca. 10 Haarklammern hochgesteckt, schminkte mich ein wenig (was ich eigentlich auf den Tod nicht leiden kann) und wartete, bis die vereinbarte Zeit erreicht war, um das Kleid überzuwerfen. Ca. 40 Minuten später klingelte es auch schon an der Tür. Alles fertig gepackt, angezogen und schon war ich aus der Türe.

Am Veranstaltungsort angekommen traf ich natürlich auf meine Freunde und wir verbrachten einen sehr netten Abend miteinander. Dabei saßen wir kaum eine Sekunde still. Immer wieder wurde ich dazu aufgefordert, auf die Tanzfläche zu laufen und mit dieser oder jenen zu tanzen. Ja, sie hören richtig. Mädchen tanzte mit Mädchen. Man muss nun einmal nicht immer einen männlichen Gegenpart haben. Dadurch werden auch sie, meine Herren, geschont. Aber nun weiter. Jeder wollte tanzen und auch ich – trotz dem ich solche Veranstaltungen eigentlich aufgrund der großen Menschenmenge nicht wirklich leiden mag – ließ mich immer und immer wieder zum Tanze auffordern. Es war auch sehr lustig, denn man stieß oft mit den nebenhertanzenden Paaren zusammen oder trat diesem oder jenem mal auf den Fuß, den Zeh oder berührte andere Teile des menschlichen Körpers, die man nicht unbedingt berühren wollte. Hier ist nun die Vorstellungskraft der Leser gefragt, weil ich diesen Punkt nicht näher ausführen möchte.

Aber wie jeder weiß: Egal, wie lange etwas währt, irgendwann muss man sich doch davon verabschieden. So verließen wir auch nach ca. 4-5 Stunden den Ball, welchen ich wohl morgen noch in den Füßen spüren werde. Da ich auch totmüde bin, schließe ich den Eintrag mit einem: “Hurra!” und “Aua!”. Ja, ich brauche Schlaf. Gute Nacht.

Anmerkung: Das Lied in diesem Eintrag wurde bei dem Ball gespielt. Aber wieso ich ausgerechnet das genommen habe? Nun, das werde ich nicht verraten. Some secrets are better left untold.

Über fairycube

"A light lost in the past - Could you show me the path?"
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s