Flieg mit dem Wind~

{Was tust du hier? – Ich warte darauf, dass der Wind mich fortträgt}

Manchmal ist es schwer. Oft weiß ich nicht, was ich tun soll. Ich gebe auf, falle nieder vor den Toren, die geschlossen bleiben. Ich flehe, ich weine und doch geben sie die Pforte nicht frei. Ich krümme mich vor Sehnsucht, weil ich nicht weiß, was ich tun soll. Ich denke an früher, ich denke an die Arme, die mich hielten, die mich stützten. Ja, du warst mein Wind. Der Wind, der mich so einfach in die Luft warf, mir den Kurs zeigte. Ich brauchte mich nur tragen zu lassen. Wie einfach es war, als ich noch keine Bürden hatte. Wie einfach es war, als alles wie von selbst ging, als ich noch nicht wusste, wie schwer das Leben manchmal wiegen kann. I only had to wait till you threw me into the air~ I could see the paradise when you were with me. Doch jeder Traum muss irgendwann enden. Manchmal muss es noch nicht einmal ein böses Erwachen sein. I’ve woken up from the dream you built for me. Die wirkliche Welt sollte man bei all dem träumen nicht vergessen. Manchmal kann man schließlich auch einen Traum zur Wirklichkeit werden lassen.

[Breite deine Arme aus und flieg]

Komm, reiß die Mauern ein, reiß die Grenzen ein, die du dir selbst geschaffen hast. Ich leih dir meine Hand, damit du siehst, was dir bisher verborgen blieb. Die Welt besteht nicht nur aus den Farben schwarz und weiß. Es gibt nicht nur gut und böse. Komm, pack das Weiß, zieh daran, ich nehme das Schwarz. Ich will die Farben sehen, die hier versteckt liegen, ich will sehen, was die Welt alles bereithält. Denkst du denn nicht auch manchmal daran, dass das Leben nicht mehr sein sollte als das, was du tagein tagaus siehst? Denkst du nicht auch manchmal daran, dass du etwas finden möchtest, an dem du dich festhalten kannst? Etwas, das dir ein Lächeln auf die Lippen zaubert? Dein langsam schlagendes Herz endlich zum Pochen bringt? Dann breite die Arme aus und flieg~ Vielleicht können wir ja endlich über den Horizont blicken.

{Wir müssen endlich über den Regenbogen gehen}

Zerschlag die Zweifel, zerschlag die Depressionen, die Trauer, all das, was dich am Boden hält. Denn wir alle besitzen Flügel auch wenn sie dem menschlichen Auge verborgen bleiben. Das einzige, was uns daran hindert zu fliegen sind unsere eigenen Zweifel. Wir glauben nicht mehr daran, dass wir die Flügel ausbreiten können, etwas schaffen können, was unmöglich erscheint. Stattdessen harren wir vor Mauern, geben nach einigen Versuchen, sie zu überwinden, auf. Wir stellen uns uns selbst in den Weg, weil wir es nicht mehr besser wissen. Weil andere uns einreden, dass es nicht geht. Dass es unmöglich sei. Dabei ist manchmal das einzige, was wir wirklich brauchen, Vertrauen.

[Weil die Angst vor dem Fall nur in unseren Köpfen existiert]

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