Du siehst mich, wenn alle anderen mich vergessen habe

„Deine Augen sind ganz rot.“

„Wirklich?“

„Was machst du denn für Sachen?“

„Weiß nicht…“

Du hast mich in den Arm genommen und gewiegt. Ich wollte aus Trauer und vor Freude schon wieder weinen. Ich weiß, ich bin oft unbeholfen und weiß einfach nicht was tun. Ich werde schroff, laut und dann wieder leise. So viele verschiedene Stimmungen, die alle nur einen Sinn haben: nach Hilfe schreien. Es ist so oft der Fall, dass ich einfach nicht weiß, wie ich mit Situationen umgehen soll. Ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll. Ich wünsche mir oft, dass du bei mir wärst, dass du mich immer so in den Arm nehmen und immer so für mich lachen würdest. Für immer und ewig lachen. Du bist oft das einzige, was mich über Wasser hält, wenn wieder einmal die Flut alles fortspült; alles mit sich reißt: Das Lachen, die Freude, mein Selbst. Ich scheine zu ersticken hier und jetzt. Es tut mir Leid, wenn ich dir Kummer bereite, Schwesterchen oder dir mein kleines Puppenmädchen. Es tut mir Leid, wenn ich nur traurige Worte voller Zweifel und Selbstmitleid ausstoße. Es tut mir Leid, dass ich so schwach bin. Und es tut mir vor allem Leid, dass ich dir so viele Sorgen mache. So viel…So viele Sorgen. Keine Angst. Ich werde nicht fliehen. Niemals. Ich hoffe auf ein besseres Morgen. Schließlich…ist Hoffnung alles, was wir haben. Und die Hoffnung; die gebt ihr mir jeden Tag aufs neue. Ich möchte leben, lachen und weinen. Das alles nur für dich, für euch. Bitte passt gut auf euch auf. Ihr seid nämlich alles was ich habe.

Red an teary – it hurts]

[Warm and soft – you heal

{I will never let go of that hand – I’m sorry for being selfish}

Weißt du…

…es ist nicht immer leicht mit dir.

…, dass du mich oft zum weinen bringst?

…, dass du mich oft nicht verstehst?

…, dass deine Versprechen manchmal leer klingen?

…, dass ich langsam zerbreche?

…, dass du mich mit jeder Sekunde weiter verlierst?

…ich habe auch Gefühle.

Manchmal weiß ich einfach nicht mehr, was ich tun soll, was ich tun kann. Du scheinst gar nicht mehr zu wissen, dass ich existiere. Du scheinst gar nicht mehr zu wissen, dass ich da bin. Du hast mich gänzlich vergessen. Es tut weh, es tut so unglaublich weh. Manchmal, so scheint es, rammst du mir ein Messer in mein Herz und ich kann nichts dagegen tun.

Alleine gelassen – Lost child

[Und da war es nur noch einer…]

Sie fragte: „Worum geht es?“ Er antwortete: „Nichts.“ und sie wusste, dass er eigentlich meinte: „Das geht dich gar nichts an.“

Sie war alleine gelassen worden, verschwunden, verschluckt worden von einem schwarzen Loch. Sie saß jetzt dort. Saß an diesem Platz, jenem Ort. Die Ecke der toten Spielzeuge und Puppen, das war nun ihr zu Hause.

„Man braucht mich nicht mehr“, sagte das Mädchen. „Dann bist du bei uns willkommen.“, sagten die Spielzeuge. „Bleib einfach bei uns.“, stimmten die Puppen zu. Die Ecke war muffig, kalt und feucht. Niemand kam gerne. Alle wurden einfach dorthin geworfen, wenn sie ausgedient hatten. Kaputtes Spielzeug, Dinge, die nicht mehr aktuell, „aus der Mode“ waren. Ja, Dinge, die man vergessen hatte und nicht mehr brauchte. Da saß das Mädchen jetzt und erforschte die Ecke.

Alle, die dort waren, hatten irgendwelche Fehler. Manchen Puppen fehlten Arme, andere hatten ganz zerschrammte Glieder. Die Spielzeuge hingegen waren teilweise angesengt. Ein kleines Kind hatte an ihnen wohl ein Feuerzeug oder die neuesten Feuerwerkskörper ausprobiert. Wieder anderen Spielzeugen hingegen fehlten Teile. Sie wussten nicht mehr zu sagen, wo sie sie verloren hatten oder aber gar wann.

In dieser Ecke schien die Zeit still zu stehen. Schleichend nur verstrich Sekunde für Sekunde, Minute um Minute. Die Zeit an sich schien sie quälen zu wollen, sie zu martern mit der Pein der Einsamkeit. Das Mädchen wurde müde. Es würde niemand kommen, um sie wieder zu holen. Das wusste sie. Sie wartete schon so lange, doch es war bisher noch niemand gekommen. Niemand vermisste sie, niemand brauchte sie. Sie war wie eines dieser Spielzeuge. Benutzt und verbraucht.

Mit diesem Gedanken fiel sie in einen unruhigen Schlaf, geschüttelt von Weinkrämpfen und dem Verlangen „gebraucht zu werden“. Daraufhin nahmen die Spielzeuge sie liebevoll in den Arm und die Puppen drängten sich um das Mädchen, um ihr Wärme zu spenden. Ja, das war ihr Zuhause, ein Zuhause, gebaut aus dem, was andere als nutzlos erachtet hatten. Ein warmes Zuhause, im Vergleich zu dem, was man außerhalb dieser Ecke sah. Dies war ihr ganz eigenes „Wunderland“.

[„Wir sind für dich da – Ich bin für dich da“]

Kimi ni shika kikoenai (Only You Can Hear Me)

[You are not alone]

Handlungsumriss: „Ryou ist ein einsames Mädchen, das Schwierigkeiten hat mit anderen Kontakt aufzunehmen. Sie besitzt noch nicht einmal ein Handy, da es sowieso niemanden gibt, der sie anrufen würde. Doch eines Tages findet sie ein Spielzeughandy und nimmt es mit nach Hause. Von da an beginnt sie mit diesem „imaginären Handy“ Gespräche mit einem Jungen namens Shinya aufzunehmen, der in einer anderen Präfektur wohnt. Zuerst als Wahnvorstellung von ihr selbst abgetan entwickelt sich dennoch im Laufe der Zeit eine tiefe Freundschaft/Liebe zwischen den beiden, die – jedem für sich – einen Halt in seinem Leben gibt.  Kimi ni Shika Kikoenai („Only You Can Hear Me = Nur du kannst mich hören“) ist ein Fantasy-Film über die Entwicklung einer Liebe zwischen diesen zwei Charakteren mithilfe von Telepathie.“

Ich muss sagen…Dies war der erste Film überhaupt bei dem ich so hemmungslos weinen musste. Es war der erste Film, der mein eigenes Herz schmerzen ließ und mich durch ein Gefühlschaos sondergleichen geschickt hat. Nachdem ich „Kimi ni shika kikoenai“ gesehen habe, kommt mir alles, was ich bisher im Kino, zu Hause auf DVD und sonst im Fernsehen gesehen habe wie emotionsloser Schund vor. Filme haben mich bisher nie wirklich berührt, eher unterhalten. Und die Romance-Movies werden mit jedem Mal langweiliger, da das Genre schon so „ausgelatscht“ ist. Oder wenigstens so habe ich gedacht.

Nach einigem rumstöbern (aus Langeweile, wie immer) habe ich mich wieder an den gleichnamigen Manga erinnert und ein bisschen geforscht, woraufhin ich dann auf den Film gestoßen bin. Zuerst dachte ich es würde nur wieder eine dieser langweiligen Buchadaptionen werden, aber weit gefehlt. Selbst wenn das Buch tausend Mal besser ist (kenne das Buch leider nicht und kann daher nicht so gut beurteilen, wie die Qualität des Films in Relation zu der Qualität und Aussagekraft des Buches steht), ist dieser Film doch etwas ganz besonderes.

Etwas, das es schafft, das Herz des Zuschauers direkt zu treffen (oder aber ich bin nur von Natur aus ziemlich nah am Wasser gebaut/weichherzig). Die Schauspieler wirkten anfangs auf mich etwas hölzern, doch irgendwie war es dann doch so, dass es passte, es passte einfach zu den Personen, die sie verkörperten (denke werde zu sehr durch unbewegliche Manga-Bilder beinflusst @.@). Wunderbare Schauspieler, herrliche Kulisse und wunderschöne Musik. Was wünscht man sich mehr? Ach ja: Eine traumhafte Handlung, die einen in eine andere Welt entführt, die eigentlich doch so nah ist. Ein Hauch von Zauberei, die die Einsamkeit wie einen bösen Traum erscheinen lässt und die Kälte wie im Nu davonjagt. „Kimi ni shika kikoenai“ ist ein Film, der das Herz nicht unberührt lässt und ich kann ihn nur wärmstens weiterempfehlen. Doch kleiner Rat an euch:

Mädchen: Taschentücher bereithalten, Jungs: sich darauf vorbereiten den starken Macker zu spielen, damit die Herzensdame sich beruhigt an eure starke Schulter lehnen kann. Sonst kann ich nur sagen: „Du bist nicht allein“. Vergiss das nicht, wo auch immer du bist.

Hier ist noch der englische Text zu dem Lied:

Dreams Come True – Kimi ni shika kikoenai

You’re the only one who can hear this voice
Even now I can still hear this voice
I continue calling so it’ll get through
Your name over and over again
I’m calling you, calling your name
Only you can hear this voice
Every time I call your name, it’s as if you were right by my side
And my chest becomes warm
I’m calling you, calling your name
At that time, if this voice hadn’t reached you,
I’d have given up without knowing thinking about someone would be something I’d treasure so much
I’m calling you, calling your name
A heart can really be touched, „my beloved“ and „pain“ are a little similar, you gave me your voice and tears
you told me about everyone
You’re the only one who can hear this voice
If it reaches someone, please look, so it may join us, I’ll try and call out with you
I’m still calling out even now
I’m still continuing calling for you
Your voice is being sent to someone, someone is replying to your voice, someone is remembering you
Someone is replying to your voice, someone is remembering you, replying to your voice.

Lyrics translated from Japanese to English: Unknown

I wrote down the lyrics while watching the movie with English subtitles.

Wenn alles zusammenbricht…

[…bist du oft das letzte, was noch steht]

In letzter Zeit ging es mir nicht gut, psychisch wie auch physisch. Viel Stress wegen familiären Problemen, dann noch einige Dispute innerhalb des Freundeskreises und oft auch das Gefühl mit all der Verzweiflung alleine gelassen zu werden. Außerdem bin ich jetzt auch noch krank. Eine Erkältung. Gar nicht so schlimm, wenn alles ganz normal wäre, glaube ich, aber langsam weiß ich noch nicht einmal mehr, ob diese Krankheit wirklich durch mikroskopisch kleine Lebewesen verursacht worden war oder aber mein Körper gerade mit meiner Seele aufschreit. Vielleicht sind ja beide Dinge wahr. Ich weiß es nicht und will es eigentlich auch gar nicht wissen. Das einzige, was ich weiß, ist, dass alles um mich herum langsam zu zerfallen beginnt. Stückchen für Stückchen und es scheint kaum einer zu bemerken. Deswegen…bin ich dir und all den anderen so unglaublich dankbar dafür, dass ihr mir zuhört, mich versteht und mir immer nur das beste wünscht, auch wenn es euch selbst nicht immer gut geht. Ich weiß, dass ich oft egoistisch bin, faul, dumm und so unglaublich abhängig. Abhängig von anderen, die mich stützen, damit mein ganzes Selbst nicht in sich zusammenfällt.

Es tut mir Leid dafür, dass ich euch so etwas auch noch auflade und ich bitte euch: Denkt an euch selbst, denkt an euer eigenes Leben, versucht eure eigenen Probleme aus der Welt zu schaffen statt sie mit meinen zu verlgeichen. Natürlich gibt es manche Dinge, die für den einen schwerer als den anderen wiegen. Deswegen gibt es eigentlich keinen Maßstab für so etwas. Nur manchmal sollte man seine Grenzen kennen. Man kann nicht jeden Tag einfach da sitzen und über irgendeinen dummen Kommentar weinen, den diese Person sowieso schon längst wieder vergessen und noch nicht einmal so gemeint hat. Es ist manchmal besser den ersten Schritt zu tun, als immer darauf zu warten, dass alle zu dir kommen. Wir sind schon lange keine Kinder mehr. Das Leben ist ein miteinander und kein gegeneinander. Wenn man immer gegen diesen Grundsatz lebt, dann wird man irgendwann sehen, dass man eigentlich selbst derjenige war, der all diese Menschen am meisten gebraucht hat. Also, wieso erst etwas tun, was sie verjagen könnte?

Man sollte versuchen zu verstehen und zu verzeihen. Es ist besser als für ewig zu „schmollen“. Denn freiwillig mögen deine Freunde ja kommen, aber sie können genauso aus freiem Willen wieder gehen. Jeder kann dich eines Tages verlassen, doch ich vertraue euch und vor allem dir. Ich glaube nicht daran, dass du einfach so verschwinden würdest, mich alleine lassen. Ich weiß, du hast ein gutes Herz (ein zu gutes evtl.). Du hörst mir immer geduldig zu und hast immer ein Lächeln, eine Umarmung und warme Worte für mich übrig. Bei dir fühle ich mich sicher, so fern von allen Problemen, weil ich weiß, dass du mich so nimmst wie ich bin. Du würdest nicht einfach verschwinden, selbst wenn ich von einem Tag auf den anderen mit allen Mitteln versuche deine Liebe abzutöten, die du mir geschenkt hast, du würdest mich nicht einfach so alleine lassen.

Deswegen möchte ich dir und allen anderen danken. Danke dafür, dass ihr mein Leben lebenswert gemacht habt und noch immer macht.

Ich liebe euch alle mehr als alles andere und danke euch von ganzem Herzen.

{Bitte brich du nicht auch noch…Meine letzte Zuflucht}

v.a. meinem Bruder und dem Puppenmädchen gewidmet

Danke auch an alle meine Freunde. Ich liebe euch.

Deathbed – Despair

There For Tomorrow – Deathbed

I’d hate to break it to you now,
But that reoccurring sound
In your ear makes it perfect
Was it clear, my whole purpose?
I’m just fine with or without
Having this inner selfish doubt
I’ll fall hard
You’ll fall harder
I’m along
You’re too startled

Break a sweat, desperate lover
Do you feel all alone?

I fell asleep on your death bed
In a hole in your head rests
I’m facing truths so unfamiliar
I just close my eyes and
Fall asleep on your deathbed
Can we be resurrected?
I’m facing truths so unfamiliar
I’m your saint, will you be my savior?

I always hoped to bring this down
Words exchanging all around
You spoke quick, I spoke faster
Take your pick, take mine after
But the time went ticking
And hearts went missing
It’s not what I waited on

Break a sweat, desperate lover
Do you feel all alone?

I fell asleep on your death bed
In a hole in your head rests
I’m facing truths so unfamiliar
I just close my eyes and
Fall asleep on your deathbed
Can we be resurrected?
I’m facing truths so unfamiliar
I’m your saint, will you be my savior?

Will you be my savior?

We both agreed that this was best
But I can’t risk to lose my rest
I closed my eyes now you’re well on your way
I bend and fold at your request
Now it’s my time to take a step
I closed my eyes now you’re well on your way

I fell asleep on your death bed
In hole in your head rests.
I’m facing truths so unfamiliar
I just close my eyes and fall asleep on your deathbed
Can we be resurrected?
I’m facing truths so unfamiliar
I’m your saint, will you be my savior?

…………

Promise me to never let go of this one life.

I can’t bear losing you…now.

~I’ll fall asleep on your deathbed~

Krank

Dazu gibt es nicht viel zu sagen.

Ich bin krank.

Bin heute in der Schule fast wegen Müdigkeit umgefallen und jetzt tropft meine Nase wie ein Wasserfall + Hals ein bisschen trocken.

Es war doch keine gute Idee im Schnee bei Minustemperaturen rumzufahren.

Außerdem bin ich sogar wegen der Müdigkeit und dem daraus resultierenden Konzentrationsverlust mit dem Fahrrad hingefallen. Alte Frau fährt lächelnd an mir mit ihrem vorbei: „Mit dem kannst du aber nicht mehr fahren.“

Lächle zurück und lasse einen bösen Kommentar stecken (Fährt vorbei ohne zu helfen und gibt noch so einen Kommentar. Freundlich war das bestimmt nicht. Hatte aber keinen Lust auf Streit). Stattdessen die Fahrradkette wieder mühselig reingezwängt. Darunter hat mein Handschuh sehr gelitten. Bein tut vom Sturz weh. Haut aufgerissen. Der Tag war wirklich nicht einer meiner besten.

Hoffe eure waren einigermaßen erträglich. Und wünscht mir viel Glück, damit ich später nicht dauerkrank zu Hause flach liege.