Wenn alles zusammenbricht…

[…bist du oft das letzte, was noch steht]

In letzter Zeit ging es mir nicht gut, psychisch wie auch physisch. Viel Stress wegen familiären Problemen, dann noch einige Dispute innerhalb des Freundeskreises und oft auch das Gefühl mit all der Verzweiflung alleine gelassen zu werden. Außerdem bin ich jetzt auch noch krank. Eine Erkältung. Gar nicht so schlimm, wenn alles ganz normal wäre, glaube ich, aber langsam weiß ich noch nicht einmal mehr, ob diese Krankheit wirklich durch mikroskopisch kleine Lebewesen verursacht worden war oder aber mein Körper gerade mit meiner Seele aufschreit. Vielleicht sind ja beide Dinge wahr. Ich weiß es nicht und will es eigentlich auch gar nicht wissen. Das einzige, was ich weiß, ist, dass alles um mich herum langsam zu zerfallen beginnt. Stückchen für Stückchen und es scheint kaum einer zu bemerken. Deswegen…bin ich dir und all den anderen so unglaublich dankbar dafür, dass ihr mir zuhört, mich versteht und mir immer nur das beste wünscht, auch wenn es euch selbst nicht immer gut geht. Ich weiß, dass ich oft egoistisch bin, faul, dumm und so unglaublich abhängig. Abhängig von anderen, die mich stützen, damit mein ganzes Selbst nicht in sich zusammenfällt.

Es tut mir Leid dafür, dass ich euch so etwas auch noch auflade und ich bitte euch: Denkt an euch selbst, denkt an euer eigenes Leben, versucht eure eigenen Probleme aus der Welt zu schaffen statt sie mit meinen zu verlgeichen. Natürlich gibt es manche Dinge, die für den einen schwerer als den anderen wiegen. Deswegen gibt es eigentlich keinen Maßstab für so etwas. Nur manchmal sollte man seine Grenzen kennen. Man kann nicht jeden Tag einfach da sitzen und über irgendeinen dummen Kommentar weinen, den diese Person sowieso schon längst wieder vergessen und noch nicht einmal so gemeint hat. Es ist manchmal besser den ersten Schritt zu tun, als immer darauf zu warten, dass alle zu dir kommen. Wir sind schon lange keine Kinder mehr. Das Leben ist ein miteinander und kein gegeneinander. Wenn man immer gegen diesen Grundsatz lebt, dann wird man irgendwann sehen, dass man eigentlich selbst derjenige war, der all diese Menschen am meisten gebraucht hat. Also, wieso erst etwas tun, was sie verjagen könnte?

Man sollte versuchen zu verstehen und zu verzeihen. Es ist besser als für ewig zu „schmollen“. Denn freiwillig mögen deine Freunde ja kommen, aber sie können genauso aus freiem Willen wieder gehen. Jeder kann dich eines Tages verlassen, doch ich vertraue euch und vor allem dir. Ich glaube nicht daran, dass du einfach so verschwinden würdest, mich alleine lassen. Ich weiß, du hast ein gutes Herz (ein zu gutes evtl.). Du hörst mir immer geduldig zu und hast immer ein Lächeln, eine Umarmung und warme Worte für mich übrig. Bei dir fühle ich mich sicher, so fern von allen Problemen, weil ich weiß, dass du mich so nimmst wie ich bin. Du würdest nicht einfach verschwinden, selbst wenn ich von einem Tag auf den anderen mit allen Mitteln versuche deine Liebe abzutöten, die du mir geschenkt hast, du würdest mich nicht einfach so alleine lassen.

Deswegen möchte ich dir und allen anderen danken. Danke dafür, dass ihr mein Leben lebenswert gemacht habt und noch immer macht.

Ich liebe euch alle mehr als alles andere und danke euch von ganzem Herzen.

{Bitte brich du nicht auch noch…Meine letzte Zuflucht}

v.a. meinem Bruder und dem Puppenmädchen gewidmet

Danke auch an alle meine Freunde. Ich liebe euch.

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