Melting Snow

Wie der Titel schon sagt…der Schnee in dem kleinen Dorf, in dem ich lebe, schmilzt. Langsam aber stetig verringert sich der Anteil des Weißes in der Umgebung und hinterlässt einen kalten, wenn auch süßen Nachgeschmack. Der Frühling liegt im Wind. Das Weiß aber wird mir trotz aller Unannehmlichkeiten wohl doch fehlen. Das Weiß, das sich über alles legt und es wie einen Mantel zudeckt. Das Gute, das Schlechte, die Zeit einfach im Lauf anhält. Der Schnee gibt einem ein geborgenes Gefühl, obgleich der Kälte, die er schafft, die Wärme, die er dir raubt. Als würde er alles Traurige mit der Wärme aus dir heraussaugen wollen, dich in den Schlaf wiegen, damit du den Sorgen und Ängsten des Alltags entkommen kannst.

Ja, der Schnee ist ein freundlicher Begleiter. Wie ich die letzten Tage durch ihn gestapft bin, immer den Weg nach Hause im Blick, da merkte ich wie die Kälte mich sanft umfing. Meine Beine wurden kalt und steif durch die Anstrengung, die mich das Gehen im Schnee kostete, doch irgendwie nahm mir der Schnee die Kraft überhaupt an alles Schlechte zu denken, was in meinem Leben passiert war und evtl. noch passieren wird. Es war einfach ein leises monotones Stapfen, ein hauchzartes Knacken des Schnees, der unter meinen Füßen zu den Seiten meiner Sohle glitt. Er war da. Egal wohin meine Augen wanderten, alles, was ich sah, war diese schneeweiße Landschaft. Als würde die Welt noch sanft schlafen. So ruhig und friedlich…Ich konnte nicht glauben wie völlig rein ich mich plötzlich fühlte. Alles war einfach weg. Die Schuldgefühle, die Angst, die Sorge, die Tränen, die Trauer. Er war mir ein treuer Begleiter, der Winter, der Schnee, die Welt. Alles, was mich umfängt und in die Arme schließt ohne mich überhaupt zu berühren…Wie wunderschön das erleben zu dürfen.

Nun freue ich mich auf den Frühling und blicke mit Freuden sowie ein bisschen Wehmut zurück. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen mit dem Winter und seiner schneeweißen Pracht. Allerdings sehne ich mich gleichzeitig auch nach der Wärme der Sonne, dem Grün der Bäume, der Farbenvielfalt der Blumen und dem Stimmengewirr der Tiere, die langsam wieder aus dem Schlaf erwachen. Ich denke…alles hat seine Zeit. Alles hat ein Ende und einen Anfang. Allerdings wird die Welt immer wieder Frühling, Sommer, Herbst und Winter durchwandern, die vier Schönheiten, die uns die Wunder der Natur Jahr für Jahr immer wieder ins Gedächtnis rufen. Mit dem Frühling kommt eine neue Zeit~

Ich wünsche euch allen auch einen schönen Neustart. Viel Kraft und Erfolg. Ich hoffe, euch geht es gut und wenn nicht: Gute Besserung und nicht den Kopf hängen lassen, ja? Gerade wenn du am Boden bist, musst du den Kopf noch höher recken, damit die anderen dich sehen können. Denn alles heilt, wenn du es nur heilen lässt. Wenn du möchtest, kann auch ich versuchen die Wunde ein wenig zu verschließen. Wenn du mich lässt…

(Ich biete euch an, mir eure E-Mail-Adresse als Comment zu hinterlassen, falls ihr das Bedürfnis habt mit jemandem zu sprechen und ich werde euch anschreiben, wenn ich Zeit finde. Allerdings dulde ich keine Spams oder aber gar Scherze. Ich möchte hier nur helfen. Mehr nicht.)

Fliegen mit silbernen Schwingen

…Und du fliegst, immer höher, immer weiter….

Weit, weit weg fliege ich mit neugewonnenen Schwingen, weil ich weiß, dass es da einen Ort gibt, einen Ort, wo ich daheim bin. Oder…vielleicht sogar mehrere? Noch immer sind meine Flügel befleckt mit den Tränen, dem Schmerz, der jahrelangen Pein, doch silbern schimmern sie, so silbern wie die Sichel am rabenschwarzen Nachthimmel, denn die Hoffnung gab mir das Licht zurück und die Hoffnung nährt deine Liebe. Die Liebe, die du mir jeden Tag schenkst und die mich langsam aus der Dunkelheit führt.

Nein, nicht nur deine, die Liebe aller führt mich an der Hand wie ein unsichtbarer güldener Faden, der aus dieser dunklen Höhle, einst gebaut aus Angst und Sorgen, weist. Ich wage nur noch den ersten Schritt und schon sehe ich einen kleinen Lichtschimmer, spüre den Windzug im Haar und finde endlich Freiheit. Freiheit in deiner, eurer Liebe, eine unendliche Weite, die ich mit meinen Schwingen umfassen möchte. Die ganze Welt in einen silbernen Schimmer tauchen, erleuchten, Licht spenden, denn es gibt noch so viele Höhlen, so viele verlorene Seelen, die das Licht nicht entdecken. Vielleicht, vielleicht nur, kann ich einen Faden spinnen aus dem, was ihr mir gegeben habt, um einige andere der Dunkelheit zu entreißen.

Ich fühle mich besser. Ich heile und möchte heilen. Die Wunden werden verschließen, nur noch eine kleine Narbe hinterlassen, weil du heilst.

Ich liebe dich, ich liebe euch. Danke für alles.

…Flieg mit mir…

Noch…

…sieht alles aus wie ein Scherbenhaufen.

…ist alles so dunkel, dass ich kaum die Hand vor Augen sehen kann.

…ist die Nacht nicht vorüber.

…tut es weh.

…, ja, noch, doch >dann< wird es anders sein.

Denn alles verändert sich, nichts bleibt einfach stehen. Willst du mich auf diesem Wandel begleiten?

Ich denke du könntest etwas Abwechslung gebrauchen. Liege ich richtig? Oder falsch? Greife nach meiner Hand, wenn du am Abgrund stehst. Keine Angst. Ich halt dich fest. Wir werden den Sonnenaufgang gemeinsam sehen, den neuen Tag gemeinsam begrüßen, denn ich will dieses Leben nicht loslassen. Dieses Leben, ein Geschenk. Die Rufe der Tiere, das Rufen der Wellen, des Windes, die Wärme der Sonne, die Wärme der Menschen. Komm und ich zeig dir, dass manchmal kein >Sinn< notwendig ist. Du musst nur fühlen, genießen, lachen. Denn alles ist so lebendig, so wunderschön. Vergiss das nicht. – Worte an mein schwaches Selbst/alle anderen verlorenen Wesen

Das Leben ist zu kostbar, um es mit einem Mal loszulassen. Zwischen >Noch< und >Dann< liegt Zeit, Zeit für dich zu heilen und endlich das Gute im Leben zu sehen. Gib die Hoffnung nie auf.

Thousand sparkling lights

Hamtaro – Neue Freunde

Video: Tojama18 || Lyrics: lyrix.at

Ein neuer Tag und neue Freunde
In dieser neuen Stadt
Die jetzt unser Zuhause ist und tausend
Lichter hat
Irgend etwas wartet schon
Im hellen Feuerschein
Ja, es wird für uns ein neues Abenteuer sein

…Ich möchte einen Neuanfang versuchen…

Der erste Tag, die erste Nacht
Heute bleib ich lange wach
In dieser neuen, fremden Welt
Weil es mir gefällt
Ich schleiche mich ganz leis‘ hinaus
Und finde dich im Nachbarshaus
So habe ich nach ein paar Stunden
Einen neuen Freund gefunden

…Ich möchte meine Ängste ablegen…

Die Stadt ist nachts ein Lichtermeer
Du fragst mich jetzt: Wo kommst du her?
Ich hab‘ dich hier noch nie geseh’n
Sag‘ wohin willst du geh’n?
Seit wann wohnst du gleich neben mir?
Un bleibst du jetzt für immer hier?
Du stellst mir viele Fragen
Hör‘ zu, ich will’s dir sagen:

Lauf nicht weg
Halt kurz still
Ich sag‘ dir dann
Was ich will
Ich bin allein in dieser Stadt
Weil ich noch keine Freunde hab‘

Ein neuer Tag und neue Freunde
In dieser neuen Stadt
Die jetzt unser Zuhause ist und tausend
Lichter hat
Irgend etwas wartet schon
Im hellen Feuerschein
Ja, es wird für uns ein neues Abenteuer sein

…Ich will es wagen. Ich will ändern, was mich zurückhält, weil ich denke, dass es nicht ewig so weitergehen kann…

…………………

Für manche mag es albern klingen, dass ich mich in meinem Alter noch an solchen Liedern erfreue, Lieder, die für Kinder bestimmt sind, doch irgendwie….sind es gerade Kinderlieder, die mich schon von klein auf zu begeistern wissen. Sie sind so voller…Unschuld, direkt, einfach…zum träumen. Kind sein, Kind bleiben, ehrlich sein, zu sich selbst und anderen. Ich möchte überhaupt nicht erwachsen werden. Nicht so wie andere meinen. Erwachsen sein, ernst sein. Ich werde mich zwar verändern, doch möchte ich nie vergessen wie es ist, Kind zu sein. Schließlich gibt es einiges, das Erwachsenen abhanden gekommen ist, sobald sie versuchen ihr kindliches Gemüt abzulegen. Ich möchte immer noch vertrauen, ich möchte lachen aus vollem Herzen. Ich bin noch immer Kind und deshalb auch oft ein wenig schreckhaft, verletzlich. Allerdings denke ich nicht, dass es falsch ist, falsch ist zu hoffen, zu vertrauen, zu lieben, zu lachen. Ich weiß, dass andere mir weh tun werden. Immer und immer wieder, doch ist es nicht schöner allen die Chance zu geben einen Platz in deinem Herzen einzunehmen?

Schließlich…Menschen sind  so vielfältig, so unterschiedlich, dass du nicht durch nur einen Blick auch nur eine Sache über die Person weißt, nichts über den Charakter, seine Persönlichkeit, seine Seele. Ich denke, alles muss versucht werden, auch wenn es weh tut. Da spreche ich wohl aus Erfahrung. Viele mögen sagen, dass ich mich ändern sollte, um nicht so oft verletzt zu werden, dass sie sich Sorgen um mich machen, weil ich so naiv bin, aber einen Versuch ist es wert. Immer. Selbst wenn es weh tut, man hinfällt, man gibt nicht auf bis endlich einmal wieder die Sonne scheint und man wieder lächeln kann.

Keine Angst, ich werde wieder lachen. Bald. Ich verspreche es.

Schwesterherz, ich weiß, dass du mir immer am liebsten die Ohren langziehen möchtest und ich verstehe diesen Wunsch. Sehr gut sogar. Danke für alles und ich bin dankbar für dieses Leben, dankbar dafür dich getroffen zu haben und auch für deine manchmal harsch klingenden Worte, die mich immer so ein wenig in die richtige Richtung stupsen. *Schwesterchen knuddel* Ich liebe dich und wünsche dir alles Gute. Viel, viel Glück für dein Leben, weil du es verdienst.

Mein allerliebstes Puppenmädchen, ich weiß, dass du immer für mich da bist und immer so verständisvoll mit mir umgehst. Du akzeptierst mich so wie ich bin und dafür bin ich dir sehr dankbar. Allerdings solltest du mehr auf dich achten. Ich hoffe, dir geht es gut. Auch dir viel Glück für dein Leben. Ich weiß, dass alles gut wird. Wenn du einmal das Gefühl hast am Abgrund zu stehen, dann zögere dich nicht dich an mir festzuhalten. Ich denke an dich und vermisse dich. Ich liebe dich.

Die wichtigste Person in meinem Leben habe ich noch nicht erwähnen können und werde es wohl auch nicht, da ich wohl ein bisschen egoistisch sein werde und diese ganz für mich allein behalten will. Aber ich denke er weiß auch so wie viel er mir bedeutet und dass ich ihn über alles liebe. Danke für alles, was du für mich getan hast und noch für mich tun wirst.

An alle meine Freunde, meine Eltern…Es ist eine harte Zeit und ich weiß, dass ich nicht immer einfach bin. Deswegen vielleicht tut ihr mir oft weh, verletzt mich (unabsichtlich), weil ich selbst nicht weiß, was ich tun soll. Allerdings…denke ich nicht, dass ich euch hassen kann. Ich kann mich nur von einigen von euch distanzieren, weil ihr mein Herz zu sehr gequält habt. Es tut weh, wisst ihr? Ich brauche Zeit zu heilen und auch Zeit, um darüber nachzudenken wie es weitergehen soll. Es ist nichts gegen euch, aber ich zweifle in letzter Zeit daran, dass wir wirklich „Freunde“ sind. Und…ich weiß selbst nicht wie ich mit meiner Familie umgehen soll. Ich werde wohl versuchen müssen damit zu leben, dass ich für meine Eltern nie gut genug sein werde. Ich bin ein Mensch und deshalb nicht perfekt. Es tut nur weh…wenn mir immer meine Makel vor Augen gehalten werden. Ich wünschte nur ihr könntet mich besser verstehen…weil ich euch nicht verlieren möchte. Mein Herz hängt blutend an euch. Schneidet es nicht auch noch entzwei. Ich bitt euch.

Ein Neuanfang – ein Lächeln

Komm, nimm meine Hand, denn heute ist ein neuer Tag

Lass uns etwas neues entdecken