Leben

Dieses Leben, was ist es wert? Wieso habe…ausgerechnet ich es erhalten?

Wie…könnte ich so sein wie du?

Wie könnte ich einen Sinn in dieser endlosen Zeitspirale finden? Wie…kann ich leben?

Es ist so schwer, so unglaublich schwer einen Sinn zu entdecken. Einen Sinn…in dieser Zeit, in dieser Fülle aus Wegen und Sackgassen. Es ist so, als wäre man gefangen in seiner eigenen Freiheit. Ja…gefangen in diesem Netz aus Möglichkeiten, das einen zu verschlingen droht. Genauso wie all diese Gefühle, all das, was unser Herz bewegt. Wir können nicht mehr einfach nur weitergehen. Wir müssen entscheiden, bevor wir den nächsten Schritt wagen und fürchten uns vielleicht sogar schon vor dem nächsten Tag. Einem Tag voller Entscheidungen, voller Wege, voller Zeit, die erneut verloren ging. Wir leben unser Leben im Fluss der Zeit. Unaufhörlich werden wir weiter getrieben und können uns bald nicht mehr daran erinnern, wen wir auf diesem Weg getroffen haben, was wir auf diesem Weg gesehen und erfahren haben. Ist dies nicht ein trauriger Gedanke?

Weiter, höher, ferner…Verliere ich dich aus den Augen?

Verliere ich…alles?

Jeder Schritt, den ich wage, jeden Atemzug, den ich tätige; es kommt mir so vor, als würde ich immer wieder ein Stück von mir selbst verlieren, ein Stück, das ich nie wieder auflesen kann. Nicht auf der Straße, nicht in meinem Herzen. Es ist einfach verschwunden. Und manchmal…frage ich mich sogar: Ist das alles Realität? Oder…ist es nur ein Trugbild? Ein Trugbild, das wir uns geschaffen haben…Und wenn ja: Was ist wahr, was ist falsch? Gibt es das überhaupt? Diese Abgrenzung, diese Unterscheidung. Oder ist aber alles nur in einem Chaos versunken? Verloren für immerdar in diesem Chaos, dass sich Leben nennt.

[.Sometimes you just have to rely on the easiest answer, because life isn’t about thinking, it’s about living.

We have to take action to move on. We have to go on.]

Ich denke, dass es dazu keine genaue Antwort gibt. Nicht zum Leben, nicht zum Sinn. Das Leben…es ist keine Formel, die man aufdröseln kann, um jedes Stück genau unter die Lupe zu nehmen. Es ist ein ganzes, das in seiner Komplexität gar nicht ganz erfasst werden kann. Deswegen…ist es manchmal nicht verkehrt, nicht alles zu hinterfragen. Im Leben braucht man nicht unbedingt danach zu streben, die Welt zu verändern, den Hunger auszurotten oder aber gegen bisher unheilbare Krankheiten vorzugehen, um sein Leben als lebenswert und wertvoll anzusehen. Es ist schon von Anfang an wertvoll; jedes einzelne ist kostbar. Man kann kein Leben mit Geld aufwiegen, doch geht es im Leben nicht unbedingt darum das Leben zu ertragen oder aber nach dem höchsten zu streben. Man sollte einfach erleben wie es ist am Leben zu sein. Man sollte Emotionen spüren, Erfahrungen sammeln, Dinge erleben, Menschen kennen und lieben lernen. Das ist es, was unser Leben lebenswert macht und es mit Sinn füllt. Ja…eigentlich kann dies ganz einfach und schnell gesagt werden, nämlich: Wir selbst sind der Sinn, den wir so oft suchen.

].Schätze das Gut, mit dem du gesegnet worden bist, denn es kommt nie wieder.[

{Run, jump, fly!}

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